Digitales Fotogeschäft wächst
Eastman Kodak legt dank Verkäufen zu

Der weltgrößte Fotofilm-Hersteller Eastman Kodak hat mit seinem Gewinn im dritten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Der Umsatz lag allerdings unter den Prognosen.

HB NEW YORK. Der Netto-Gewinn sei auf 479 Mill. Dollar oder 1,67 Dollar je Aktie gestiegen von 122 Mill. Dollar im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen, das vor einem Jahr einen drastischen Strategiewechsel hin zu digitaler Fototechnik angekündigt hatte, am Mittwoch vor Eröffnung der US-Börsen mit. Ohne Sonderposten und Berücksichtigung verkaufter Geschäftsbereiche ergab sich ein Rückgang auf 226 Mill. Dollar oder 79 Cent je Aktie nach 246 Mill. Dollar ein Jahr zuvor. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 71 Cent gerechnet.

Der Umsatz sei dank des rasch wachsenden digitalen Fotogeschäfts und des schwachen Dollarkurses um ein Prozent auf 3,36 Mrd. Dollar gestiegen, teilte Eastman Kodak weiter mit. Bereinigt um den positiven Einfluss des etwa zum Euro gesunkenen Dollarkurses sank der Umsatz allerdings um zwei Prozent. Analysten hatten im Schnitt Erlöse von 3,51 Mrd. Dollar erwartet.

Das Geschäft mit herkömmlichen Filmen wird Eastman Kodak zufolge 2005 weiter kräftig schrumpfen. Im kommenden Jahr rechnet der Konzern mit einem weltweiten Nachfragerückgang von etwa 20 %. Der in Rochester im US-Bundesstaat New York ansässige Konzern hatte angesichts der Schwäche des traditionellen Fotofilm-Geschäfts vor einem Jahr einen radikalen Wechsel seiner Strategie in Richtung digitaler Kameras und Drucker beschlossen.

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