„Digitales Rechte-Management“
EU-Kommission nimmt Microsoft-Untersuchung wieder auf

Die Kommission hat ihre seit Ende vergangenen Jahres unterbrochene Untersuchung der Übernahme des US-Kopierschutz-Unternehmens Content Guard durch den weltgrößten Softwarekonzern Microsoft und durch Time Warner wieder aufgenommen.

HB BRÜSSEL. Bis zum 7. April werde die Kommission entscheiden, ob sie die Transaktion billige oder ablehne, teilte die EU-Behörde am Freitag in Brüssel mit.

Die Kommission hatte im Sommer vergangenen Jahres wegen schwerer Wettbewerbsbedenken eine vertiefte Prüfung eingeleitet, die dann wegen fehlender Unternehmensinformationen unterbrochen worden war. Die im vergangenen Winter angekündigte Einbeziehung des französischen Unternehmens Thomson in die Transaktion werde von der Kommission nicht untersucht, sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.

Content Guard hat eine starke Marktposition bei Software für so genanntes „Digitales Rechte-Management“. Diese Software ermöglicht es Content-Anbietern unter anderem, Raubkopien zu verhindern und Abrechnungsmöglichkeiten für Lizenzen und Rechte zu schaffen.

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