Direktes Angebot an Take-Two-Aktionäre
Electronic Arts lässt nicht locker

Der Viedeospiele-Hersteller Electronic Arts fährt im Kampf um eine Übernahme des Rivalen Take-Two größere Geschütze auf. Der Branchenriese aus den USA wandte sich mit seinem Angebot direkt an die Aktionäre. Durch den Schritt nimmt der Übernahmeversuch deutlich feindliche Züge an.

HB SAN FRANCISCO. Das Angebot über insgesamt rund zwei Mrd. Dollar sei für die Investoren die beste Art, den Wert ihrer Investition zu erhöhen, erklärte Electronic-Arts-CEO John Riccitiello. Die Führung von Take-Two hatte im Mitte Februar das Angebot als zu niedrig abgelehnt. EA bot den Take-Two-Aktionären 26 Dollar je Aktie an. Die Offerte soll zunächst bis zum 11. April laufen, könne jedoch verlängert werden. Take-Two-Aktien hatten am Mittwoch bei 24,91 Dollar geschlossen.

Die Take-Two-Führung wirft dem Konkurrenten vor, von der anstehenden Veröffentlichung der neuen Ausgabe des Verkaufsschlagers "Grand Theft Auto" profitieren zu wollen. Vor einigen Tagen hatte Take-Two sein Quartalsprognose erhöht und dies mit besser als erwarteten Bestellungen für das Spiel begründet.

Mit einer Übernahme würde EA - der Hersteller von Spielen wie "Madden", "Need for Speed" und "Fifa" - zumindest seine Position als Weltmarktführer für Sportspiele sichern. Seine Position als Nummer eins in der gesamten Branche ist durch die Fusion des US-Konkurrenten Activision mit der Spielesparte des französischen Medienkonzerns Vivendi gefährdet.

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