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14.12.2007 
Murdoch am Ziel

Dow-Jones-Aktionäre stimmen Aufkauf zu

Die Milliardenübernahme des "Wall-Street-Journal“ -Herausgebers Dow Jones durch die News Corp von Medienmogul Rupert Murdoch ist perfekt. Die News-Corp-Aktionäre stimmten dem Geschäft am Donnerstag zu und gaben Murdoch damit die Kontrolle über eine der weltweit einflussreichsten Zeitungen.

HB NEW YORK. Mit der Transaktion baut Murdoch seine Position entscheidend aus, die bereits von seinem Heimatmarkt Australien über London bis nach New York reicht. "Unser Ziel ist ziemlich einfach“, sagte der 76-jährige Murdoch in der Redaktion des "Wall Street Journal“. Die Zeitung müsse die Leser unterhalten, informieren und bereichern – zu Hause und bei der Arbeit. "Wir müssen die Hauptquelle für Finanzinformationen und -kommentare in der ganzen Welt werden.“ Murdoch will Dow Jones als Mittelpunkt seines weltweiten Geschäfts mit Finanzinformationen und -daten etablieren. Zum neuen Chef von Dow Jones machte er seinen langjährigen News-Corp-Mitarbeiter Les Hinton.

Murdoch zeigte sich optimistisch, dass ein kostenloses Angebot des "Wall Street Journal“ im Internet neue Lesergruppen erschließen werde. Aus den derzeit einer Million Bezahlkunden könnten bis zu 20 Mill. Besucher der Website weltweit werden, sagte Murdoch. Die ausbleibenden Abonnementseinnahmen für WSJ.com würden durch Werbeeinnahmen mehr als wettgemacht, auch wenn dies vielleicht ein Jahr dauere.

Vor dem Abschluss des Dow-Jones -Deals hatte Murdoch seinen Sohn James Murdoch zum Chef des Asien- und Europageschäfts gemacht. Murdoch junior war zuvor Chef des britischen Senders BSkyB und soll nach Einschätzung von Beobachtern mit der Beförderung auf eine Führung des gesamten Konzerns vorbereitet werden.

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