Dreistelliger Millionenbetrag erstritten
Rambus gewinnt Patentstreit gegen Hynix

Der US-Halbleiterentwickler Rambus hat einen Patentstreit mit der südkoreanischen Hynix gewonnen. Ein US-Bundesbezirksgericht in San Jose befand Hynix am Montag für schuldig, Rambus-Patente für Speicherchips verletzt zu haben. Der koreanische Konzern wurde zur Zahlung von 307 Mill. Dollar verpflichtet.

HB SAN JOSE. Ein Hynix-Sprecher erklärt, man werde versuchen, die Patente selbst anzufechten. Ein Rambus-Sprecher wies auf ähnliche Klagen seiner Firma gegen Chiphersteller wie Samsung Electronics und Micron Technology hin. Rambus sei weiterhin bereit, sich mit diesen Firmen außergerichtlich zu einigen.

Rambus-Aktien schlossen am Montag in den USA um 15,3 Prozent höher bei 44,50 Dollar. Hynix-Aktien verloren 1,9 Prozent und schlossen in Seoul mit 33 250 Won.

Die Schadenersatzsumme bezieht sich Rambus zufolge nur auf die Verkäufe von vier Produktfamilien von 2000 bis Ende 2005. Nicht enthalten sind weitergehende Summen, die erst noch vom Richter festgelegt werden müssen, hieß es weiter.

Rambus mit Sitz im kalifornischen Palo Alto zieht seit Jahren mit Klagen gegen namhafte Chipproduzenten vor Gericht, um Schadenersatzzahlungen in Milliardenhöhe durchzusetzen. Die Firma beschuldigt die Konzerne, ihre Patente beim Bau von Standard-Speicherbausteinen verletzt zu haben. Europas größter Chipkonzern Infineon hat sich mit Rambus auf ein Lizenzabkommen geeinigt.

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