E-Plus-Mutter
Telekomkonzern KPN streicht die Dividende

Der niederländische Telekomkonzern KPN hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient und streicht deshalb die Dividende. Den mexikanischen Milliardär Carlos Slim trifft dies besonders hart.
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BrüsselDer niederländische Telekomkonzern KPN hat vor allem wegen schwächerer Geschäfte der deutschen Tochter E-Plus einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) sank im ersten Quartal um zwölf Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. Analysten hatten mit 996 Millionen Euro etwas weniger erwartet.

Das geringere Ergebnis lag den Angaben vom Dienstag nach vor allem am schwächeren Auslandsgeschäft, insbesondere in Deutschland. Hierzulande sank die Gewinnmarge auf 25,7 Prozent, wegen des harten Wettbewerbs musste E-Plus niedrigere Preise anbieten. Um die Finanzlage stabil zu halten, strich KPN überraschend die Dividende für dieses und nächstes Jahr. Eigentlich sollten die Aktionäre drei Cent je Anteilsschein erhalten.

An KPN hält der mexikanische Milliardär Carlos Slim mit seiner Firma America Movil fast 30 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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