E-Plus-Mutterkonzern
KPN bläst Base-Verkauf ab

Eigentlich wollte der E-Plus-Mutterkonzern KPN durch den Verkauf der belgischen Tochter Base seine Schulden reduzieren. Da die eingegangenen Gebote aber enttäuschend gewesen seien, wurde der Verkauf abgeblasen.
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AmsterdamDer E-Plus-Mutterkonzern KPN hat den geplanten Verkauf der belgischen Mobilfunktochter Base abgesagt. Die eingegangenen Gebote seien enttäuschend gewesen, teilte KPN am Mittwoch mit. In den Offerten habe sich die schwierige Lage an den Finanzmärkten widergespiegelt. KPN-Großaktionär America Movil vom mexikanischen Telekom-Milliardär Carlos Slim sprach sich daher für den Verbleib von Base unter dem Dach der niederländischen Mutter aus.

Kreisen zufolge hatten mehrere Konzerne Interesse an einer Übernahme gezeigt. So sollen die Mediengruppe De Persgroup, die Finanzinvestoren Blackstone, Providence und Cinven sowie der Kabelkonzern Telenet unverbindliche Offerten für Base unterbreitet haben. KPN wollte ursprünglich bis September einen Käufer für Base finden. Dieser sollte bis zu 1,7 Milliarden Dollar für die Tochter zahlen. KPN wollte mit dem Verkauf des Mobilfunkanbieters seine Schulden reduzieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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