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Edutainment: Spiegel-Verlag setzt auf Bildung

Beim Spiegel-Verlag soll Edutainment künftig neben Print, Online und Fernsehen zur vierten Unternehmenssäule werden. Die Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten läuft bereits. An finanziellen Mittel mangelt es nicht.

Gebäude des Spiegel-Verlags in Hamburg Quelle: Spiegel
Gebäude des Spiegel-Verlags in Hamburg Quelle: Spiegel

DüsseldorfMit dem Bezug des spektakulären Verlagshauses in der Hamburger Hafenstadt soll für den Spiegel-Verlag eine neue Zeit beginnen. Das Medienunternehmen will neben Print, Online und TV nun Edutainment als vierte Unternehmenssäule entwickeln.

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"Wir wollen im Bereich Bildung ein neues Geschäftsfeld aufbauen" sagte Ove Saffe, Geschäftsführer des Spiegel-Verlags, dem Handelsblatt. "Deshalb sind wir an Zukäufen im Bereich Education und Edutainment interessiert."

Das Verlagshaus spricht derzeit mit jungen Unternehmen, um sich im Bildungsbereich zu verstärken. "Die Firmen, die für uns interessant sind, haben einen Umsatz im ein- und zweistelligen Millionenbereich", sagt Saffe, der seit mehr als drei Jahren in der Spiegel-Geschäftsführung sitzt.

Personalabbau in der TV-Produktion

An den finanziellen Mitteln für eine Expansion mangelt es offenbar nicht. "Nicht das Geld ist das Problem, sondern passende Übernahmeobjekte. Es gibt derzeit schlichtweg nicht genügend Möglichkeiten für Zukäufe", sagt der frühere Stern-Verlagsgeschäftsführer.

Auf der Chefetage herrscht Zuversicht - trotz eines ungewissen Geschäftsverlaufs im vierten Quartal. Der Spiegel-Verlag prognostiziert für das Gesamtjahr 2011 eine leichte Umsatzsteigerung auf 325 Millionen Euro. "Bislang liegen wir leicht über dem Vorjahr", sagt Saffe. 2010 lag der Umsatz bei knapp 320 Millionen Euro. Zum Spiegel-Verlag gehören das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", das Monatsheft "manager magazin", Deutschlands führendes Online-Informationsportal Spiegel Online sowie Spiegel TV.

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