Eine Million Abonnenten im Visier
DFL-Chef sieht gute Chancen für Arena

Der neue Bundesliga-Sender Arena könnte bald schon mehr als eine Million zahlende Zuschauer haben. Das jedenfalls glaubt Christian Seifert , Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL).

HB MÜNCHEN. „Es wird nicht mehr lange dauern, bis Arena eine siebenstellige Kundenzahl verkünden wird“, sagte der DFL-Geschäftsführer in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Seifert plädierte für eine „größere Pay- Mentalität in Deutschland“: „Es ist doch eigenartig, dass viele bereit sind, 1,49 Euro für einen Handy-Klingelton zu bezahlen, aber erwarten, dass das Premium-Produkt Bundesliga frei zugänglich ist.“

Seifert hält es „technisch und inhaltlich für möglich“, in Zukunft einen eigenen TV-Kanal zu starten: „Nicht nur, weil wir die Liga vermarkten, sondern weil wir durchaus eigenes Programm produzieren.“ Das Geld könnte sich die Liga über Private-Equity-Fonds besorgen. Es sei allerdings die Frage, „ob ein eigener Sender in so einem emotionalen Geschäft hinsichtlich der redaktionellen Unabhängigkeit sinnvoll ist und wie der Geldgeber sein Geld zurück bekommt“.

Seifert verteidigte im „Focus“-Interview die Zusammenarbeit mit dem Sportwettenanbieter Bwin, dem in Deutschland ein Verbot droht. Bwin hatte für 20 Millionen Euro jährlich die Auslands- Übertragungsrechte erworben: „Da es sich um Auslandsrechte handelt, also um Rechte in Märkten, die offenbar etwas liberalisierter und fortschrittlicher sind, würde sich auch durch ein Verbot nichts ändern. Bwin ist ein guter, verlässlicher Partner. Im übrigen haben wir den Vertrag mit der Zentrale in Österreich geschlossen.“

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