Einigung mit sechs Klägern
Mobilcom-Freenet-Fusion ist einen Millimeter weiter

Der DSL-Anbieter Freenet hat sich im Rechtsstreit um die Fusion mit seiner Muttergesellschaft Mobilcom mit sechs von sieben Klägern geeinigt. Der Prozess mit dem verbleibenden Kläger wird fortgesetzt. Das Landgericht Hamburg hatte eine endgültige Entscheidung auf den 13. September vertagt, um den Parteien mehr Zeit für einen Vergleich zu geben.

HB FRANKFURT. Ein Anfechtungskläger habe sich dem Vergleich vor dem Landgericht Hamburg nicht angeschlossen, teilte Freenet am Freitag mit. Der Prozess mit diesem Kläger werde fortgesetzt. Das Unternehmen verzichte nun aber darauf, sich den Fusionsbeschluss auf der Hauptversammlung am 30. August bestätigen zu lassen.

Die Aktionäre von Freenet und Mobilcom hatten die Fusion vor einem Jahr mit großer Mehrheit gebilligt. Einige Aktionäre hatten dagegen jedoch Klage erhoben und damit den Vollzug verhindert. Das Hamburger Landgericht hatte die Entscheidung über die Fusion zuletzt auf den 13. September vertagt, um beiden Seiten Gelegenheit zum Vergleich zu geben.

In zwei Freigabeverfahren in Kiel und Hamburg geht es darum, ob Freenet und Mobilcom trotz Aktionärsklagen vor dem Ende eines zu erwartenden Gerichts-Marathons verschmolzen werden können. Vor dem Kieler Landgericht hat Mobilcom bereits einen Vergleich mit einem Großteil der Anfechtungskläger geschlossen. Die Entscheidung über den Freigabeantrag von Mobilcom verschob das Kieler Gericht auf den 22. September, um den verbleibenden Klägern ebenfalls Zeit für einen Kompromiss zu geben.

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