Einmaleffekte belasten
Jenoptik sieht 2003 Rot

Einmaleffekte haben Jenoptik, immerhin größter Technologiekonzern Ostdeutschlands, im vergangenen Jahr überraschend in die Verlustzone gedrückt. Für das laufende Geschäftsjahr ist Jenoptik jedoch wieder etwas optimistischer.

HB FRANKFURT. Für 2003 werde ein Fehlbetrag von über 20 Mill. € erwartet, teilte die im TecDax notierte Firma am Montag in einer Pflichtveröffentlichung nach Börsenschluss mit. Insgesamt sei das Ergebnis durch Einmaleffekte in Höhe von rund 40 Mill. € belastet. Im November hatte Jenoptik-Chef Alexander von Witzleben noch einen Überschuss von voraussichtlich gut 20 Mill. € in Aussicht gestellt. Analysten hatten einen Überschuss von durchschnittlich 26,2 Mill. € prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2002 hatte der Technologiekonzern unter dem Strich einen Gewinn von 40,3 Mill. € verbucht.

Das Ergebnis der Sparte Clean Systems bleibe hinter den Erwartungen zurück, teilte Jenoptik mit. Der Bereich umfasst vor allem den Bau von Anlagen für die Halbleiterindustrie. Die Sparte sei durch die Halbleiterkrise, Verzögerungen in Projekten, Kosten für die 2003 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sowie durch die Aufwendungen der Kapitalmaßnahmen belastet. Das Betriebsergebnis des Bereichs Photonics (Laser), der zweiten Konzernsäule, liege indes innerhalb der Erwartungen.

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