Elektro-Retail: Best Buy schließt Filialen in China

Elektro-Retail
Best Buy schließt Filialen in China

Der amerikanische Elektroeinzelhändler Best Buy schließt seine neun Filialen in China, um stattdessen in ein stärker lokalisiertes Format zu investieren. Wie die chinesische Konkurrenz der Kette das Leben schwermacht.
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Peking

Während die deutsche Kette Mediamarkt gerade im Reich der Mitte expandieren will und in den kommenden Tagen in Shanghai sein zweites Geschäft nach deutschem Vorbild eröffnet, nennt Best Buy mangelnde Profitabilität als Grund für den Strategiewechsel.

Best Buy bleibt jedoch auf dem chinesischen Markt präsent und will zwischen 40 und 50 neuen Filialen der Marke Five Stars eröffnen, wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Five Stars ähnelt in Auftritt und Kostenstruktur mehr den einheimischen Elektronikketten.

Vor allem die einheimischen Ketten Suning und Guomei lassen für die Konkurrenz keine Lücke - und zwar wortwörtlich: Best Buy setzen sie aus Prinzip stets einen eigenen Markt vor die Nase, egal, wo er aufmachte. Dann unterbieten sie dessen Preise. "Als Ausländer kann man mit den chinesischen Kostenstrukturen kaum mithalten", sagt Christian Paul von der Unternehmensberatung Alix Partners.

Finn-Robert Mayer-Kuckuk
Finn Mayer-Kuckuk
Handelsblatt / Korrespondent Peking

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