Elektronik-Konzern plant Übernahme des Flugmotorenherstellers
Sagem will Snecma-Gruppe schlucken

Der französische Elektronik-Konzern Sagem will den staatlichen Flugmotorenhersteller Snecma übernehmen. Den Barwert der Übernahme bezifferte Snecma auf 1,25 Milliarden Euro. Der Aufsichtsrat von Sagem hat der Fusion zugestimmt.

HB PARIS. Der Vorstand von Snecma werde sich Anfang kommender Woche zu dem Angebot an die Aktionäre äußern. Der Elektronikkonzern biete drei eigene Anteilsscheine für je 13 Titel von Snecma oder alternativ 20 Euro je Aktie des Motorenherstellers für die Luftfahrt. Die Papiere von Snecma notierten am Donnerstag in Paris bei 16,10 Euro, die Titel von Sagem bei 78,00 Euro.

Mit der Übernahme werde der staatliche Anteil an Snecma von bislang 62 Prozent auf 33 Prozent sinken, schrieb die Wirtschaftszeitung „Les Echos“ (Freitagausgabe). Die neue Gruppe wird einen Umsatz von etwa 10 Milliarden Euro haben. Snecma hat im vergangenen Jahr bei einem Gewinn von 182 Millionen Euro einen Umsatz von 6,43 Milliarden Euro erwirtschaftet. Sagem seinerseits erwirtschaftete 119,7 Millionen Euro Gewinn bei einem Umsatz von 3,18 Milliarden Euro.

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