Elektronikkonzern
Fehler verhageln Bilanz von NEC

Der japanische Elektronik-Konzern NEC hat einen deutlich höheren Halbjahresverlust ausgewiesen als ursprünglich angekündigt. Grund dafür seien Fehler in der Bilanz, die kurzfristig auf japanischen Standard umgestellt worden sei.

HB TOKIO. Damit sei der Verlust nun mit 9,93 Mrd. Yen (etwa 64 Mill. Euro) um 33,7 Prozent höher als zunächst mitgeteilt, teilte NEC am Freitag mit. Auch die Ergebnisse für das erste Halbjahr und für das Gesamtjahr würden geändert. NEC habe sich bei Software-Verkäufen verrechnet und außerordentliche Verluste versehentlich als operative Kosten kategorisiert.

„Wir hatten nur begrenzt Zeit zur Umstellung auf japanische Standards, die wir nie zuvor benutzt haben. Das hat zu diversen Fehlern geführt“, sagte der stellvertretende NEC-Präsident Yasuo Matoi auf einer Pressekonferenz. NEC hatte die Standards von US-Regeln auf japanische Bilanzvorgaben ändern müssen, da der Konzern eigenen Angaben zufolge Fristen der US-Behörden nicht eingehalten hatte. Bei Bekanntgabe der ursprünglichen Halbjahres-Zahlen am 21. November hatte NEC eine Verfünffachung des Nettoverlustes mitgeteilt und seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr um 64 Prozent gesenkt.

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