Elektronikkonzern
Jenoptik erwartet Umsatzplus mit Messtechnik

Die Messtechnik wird bei Jenoptik in diesem Jahr für ein starkes Umsatzplus sorgen. Das Jahr sei gut angelaufen, sagte Vorstandschef Mertin, der ein Ebit von bis zu 50 Millionen Euro anstrebt.
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DüsseldorfDer Technologiekonzern Jenoptik erwartet dank starker Nachfrage nach Messtechnik vor allem in Asien und Nordamerika ein Konzernumsatzplus von bis zu sechs Prozent. Das teilte das Unternehmen am Freitag anlässlich der Bilanzpressekonferenz mit und präzisierte damit seine Prognose. Dabei sollte der erwartete Umsatzrückgang im Segment Laser und optische Systeme von den anderen Bereichen mehr als ausgeglichen werden.

Bislang hatte Vorstandschef Michael Mertin von einem leichten Umsatzwachstum gesprochen. Jenoptik bekräftigte zudem, einen Gewinn vor Steuern und Zinsen zwischen 40 und 50 Millionen Euro zu erwarten. „Der Auftragseingang im ersten Quartal ist stabil. Das Jahr ist gut angelaufen und wir werden voraussichtlich ein erfolgreiches erstes Quartal haben“, sagte Mertin.

Im abgelaufenen Jahr erlöste Jenoptik nach endgültigen Zahlen 543 Millionen Euro, ein Plus von 13,5 Prozent zum Vorjahr. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um knapp 70 Prozent auf 49 Millionen Euro, nach Steuern verdiente Jenoptik 34 (Vorjahr: neun) Millionen Euro. Die Aktionäre sollen einen Dividende von 15 Cent je Aktie erhalten. Wenn die Mittel für keine großen Zukäufe benötigt würden, wolle der Konzern auch weiter Dividenden ausschütten, sagte Vorstandschef Michael Mertin am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz in Jena. Eine feste Dividendenpolitik mit prozentualen Ausschüttungen vom Gewinn wolle Jenoptik jetzt aber noch nicht verkünden.Das Unternehmen hatte angekündigt, erstmals seit zehn Jahren seine Aktionäre für das Jahr 2011 wieder am Gewinn zu beteiligen.

Die Aktien des Technologiekonzerns verteuerten sich am Freitag um vier Prozent auf 5,68 Euro. Im TecDax verbuchten sie das größte Kursplus. „Wir sehen die Gesellschaft auf einem guten Weg“, schrieb DZ-Bank-Analyst Dirk Schlamp. Auch die geplante Dividendenzahlung unterstreiche die erfolgreiche Fortentwicklung des Konzerns. Er bekräftigte seine Kaufempfehlung für die Aktien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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