Elektronikkonzern legt zweistellig zu
Bang & Olufsen hat von Krise nichts gespürt

Auch dank eines guten Deutschlandgeschäfts ist der dänische Elektronikkonzern Bang & Olufsen derzeit mit hohen Wachstumsraten unterwegs.

HB STRUER/MÜNCHEN. „In den letzten drei Jahren haben wir nicht viel von einer Konjunkturkrise gespürt“, sagte Zentraleuropa-Chef Peter Dalm am Montag in München. Das Oberklasse-Segment, das Bang & Olufsen bediene, sei konjunkturresistenter. Zudem habe sich der Konzern mit zahlreichen neuen Produkten eine Sonderkonjunktur geschaffen. Weltweit wuchsen die Umsätze des Konzerns im Geschäftsjahr 2005/06 (31. Mai) um 13 Prozent auf 567,9 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis verbesserte sich um ebenfalls 13 Prozent auf 57,9 Millionen Euro.

In Deutschland stiegen die Erlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14 Prozent auf 61,6 Millionen Euro. Damit war es der drittstärkste Markt nach Dänemark und Großbritannien. In der Region Mitteleuropa, zu der auch Österreich und die Schweiz gehören, wuchsen die Erlöse um 15 Prozent auf 106,3 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr wolle der Konzern von der anziehenden Konjunktur in Deutschland profitieren und in Mitteleuropa weiter zulegen, sagte Dalm. „Alles andere wäre eine Enttäuschung.“

Die zweitstelligen Wachstumsraten zeigten, dass das neue Vertriebssystem funktioniere, sagte Dalm. Bang & Olufsen hatte 2003 die Anzahl der Shops in Deutschland, Österreich und der Schweiz fast halbiert, um Qualität und Exklusivität zu wahren. Im Gegenzug habe sich der Umsatz pro Shop seither fast verdoppelt, sagte Dalm. „Ich bin für die nächsten Jahre sehr zuversichtlich.“

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