Elektronikkonzern
Sony zurück in schwarzen Zahlen

Sony schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Gewinn kam vor allem durch Verkäufe von Beteiligungen und Immobilien zustande. Im laufenden Jahr muss Konzernchef Hirai zeigen, dass Sony auch im Kerngeschäft profitabel ist.
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TokioDer Elektronik-Riese Sony ist mit Verkäufen seines Tafelsilbers und einem schwächeren Yen nach einer jahrelangen Durststrecke in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Der Gewinn im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr dürfte nach den vorläufigen Zahlen mit 40 Milliarden Yen (309 Millionen Euro) sogar doppelt so hoch sein wie bisher erwartet, teilte Sony am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr hatte Sony 456,7 Milliarden Yen verloren. Es war der vierte Verlust in Folge.

Der Umsatz dürfte 6,8 Billionen Yen statt der zuvor erwarteten 6,6 Billionen erreichen, hieß es in der Prognose weiter. Sony gibt seine Bilanz mit den endgültigen Zahlen am 9. Mai bekannt.

Sony hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Vermögenswerte verkauft. Das Hauptquartier in New York trug 685 Millionen Dollar zum operativen Ergebnis bei und der Gebäudekomplex „Sony City Osaki“ in Tokyo 41 Milliarden Yen. Das meiste Geld kam aus dem Verkauf eines Anteils am Medizin-Dienstleister M3 mit 115 Milliarden Yen.

Sony leidet - wie auch andere japanische Elektronik-Konzerne - schwer unter der Flaute im Geschäft mit TV-Geräten. Hirai kündigte eine engere Verzahnung verschiedener Konzernbereiche an und griff zugleich mit Sparmaßnahmen wie dem Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen durch. Dadurch soll in einigen Jahren auch das Elektronik-Geschäft wieder profitabel werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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