Elektronikkonzern
Toshiba prüft Verkauf der Chip-Sparte

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba stellt in der Chipbranchen-Krise bestimmte Sparten auf den Prüfstand. Der Konzern müsse Kosten sparen und schwache Bereiche neu bewerten, um den Abschwung zu meistern, sagte am Mittwoch der Spitzenmanager Masashi Muromachi

HB CHIBA. Zudem erwäge das Unternehmen, Fertigungen für Systemchips in Übersee zu konzentrieren. Die zuletzt bereits nach unten revidierten Wachstumsprognosen für die Branche bezeichnete er als noch immer sehr optimistisch. Toshiba ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von NAND-Flashspeicherchips für Handys, Digitalkameras und MP3-Player.

Im abgelaufenen Quartal hatte das Unternehmen wegen der Einbußen im Geschäft mit Speicherchips einen Gewinneinbruch von 99 Prozent erlitten. Auch die südkoreanischen Konkurrenten Samsung und Hynix Semiconductor kämpfen mit der Absatzschwäche und den Überkapazitäten in der Branche.

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