Elektronikmesse CES: Tablet und Smartphones bleiben die Renner

Elektronikmesse CES
Tablet und Smartphones bleiben die Renner

Ob Smartwatch oder Ultra-HD: Auf der Elektronikmesse CES sind zahlreiche neue Technologien zu sehen. Doch bis sie viele Käufer finden, dürfte Zeit vergehen. Das meiste Geld verdient die Branche mit zwei alten Bekannten.
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Las VegasIntelligente Uhren, Fernseher mit Ultra-HD-Auflösung, smarte Steuerungen für Herd, Heizung und Klimaanlage: Auf der Elektronikmesse International CES werden in dieser Woche wieder viele Innovationen zu sehen sein. Doch bis sie auf dem Massenmarkt Erfolg haben, dürften noch viele Jahre vergehen.

„Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch kommerziell erfolgreich“, sagte Shawn DuBravac, Chefökonom des US-Branchenverbandes CEA, am Sonntag in Las Vegas. Neue Technologien seien teuer und unausgereift, der Durchbruch erfolge daher oft Jahre später. So dürften 2014 nur rund 1,5 Millionen Smartwatches verkauft werden – ein Nischenmarkt.

Das große Geld verdienen die Elektronikhersteller derzeit woanders. 2014 wird die Branche nach einer Prognose des US-Verbandes CEA 1,06 Billionen Dollar Umsatz (780 Milliarden Euro) machen, ein leichtes Minus von 1 Prozent. Den größten Anteil, nämlich 43 Prozent, tragen die mobilen Geräte bei, wie die CEA gemeinsam mit dem Marktforscher GfK ermittelt hat. Zudem habe der Verkaufsstart der neuen Spielkonsolen Xbox One und Playstation 4 im Weihnachtsgeschäft für einen Schub gesorgt, sagte CEA-Analyst Steve Koenig.

Allerdings verdienen die Hersteller pro Smartphone und Tablet im Durchschnitt weniger als noch in den vergangenen Jahren. In den Schwellenländern günstige Geräte gefragt, sagte Koenig. Bei den Tablets griffen viele Verbraucher außerdem zu kleinen, billigeren Bildschirmen, oft genutzt als Zweitgerät auf dem Kaffee- oder Nachttisch.

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Tablet und Smartphones bleiben die Renner

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Die Branche blickt nach Fernost

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