Endscheidung erst 2008
Süddeutsche-Verkauf: Verhandlungen "komplett offen"

Eine Entscheidung über den Verkauf des Süddeutschen Verlags (SV) wird es Branchenkreisen zufolge nicht vor Ende Januar geben. "Die Verhandlungen laufen noch, es ist komplett offen", sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Donnerstag zu Reuters. Wegen zahlreicher Detailfragen werde mehr Zeit benötigt.

HB MÜNCHEN. Eigentlich sollte bis Weihnachten eine Entscheidung fallen. Der SV mit dem Flaggschiff "Süddeutsche Zeitung" soll nach dem Willen der meisten Gesellschafter verkauft werden.

Anteilseigner sind die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) mit 18,75 Prozent und fünf Familien. Der Einstieg der SWMH, die in dem laufenden Prozess auch ein Vorkaufsrecht hat, im Jahr 2002 hatte das damals finanziell angeschlagene Verlagshaus vor einer Insolvenz bewahrt. Interesse wird unter anderem dem Holtzbrinck -Verlag, der Kölner Gruppe DuMont Schauberg sowie der WAZ nachgesagt.

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