Entschädigung
Blackberry fängt sich Patentklage ein

Die Patentklagewelle erwischt jetzt auch RIM: Ein niederländischer Chiphersteller sieht Patentverletzungen bei einigen Blackberrys und Playbooks. Er fordert Entschädigung. Das bekommt der RIM-Aktie gar nicht gut.
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New York/TorontoEin niederländischer Chiphersteller hat eine Patentklage gegen Research in Motion (RIM) eingereicht und damit die US-Aktie des Blackberry-Herstellers auf Talfahrt geschickt.

Die Tochter der NXP Semiconductors erklärte am Dienstag, einige Blackberry-Handys und Playbook-Tabletcomputer verstießen gegen Patente, die von 1997 bis 2008 verliehen wurden. Die Europäer forderten Entschädigung für entgangene Gewinne, Lizenzgebühren und Strafzahlungen in dreifacher Höhe wegen einer bewussten Verletzung der Patente. NXP nannte keinen konkreten Betrag.

Eine RIM-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. Die in New York gehandelten RIM-Aktien schlossen 9,5 Prozent im Minus. RIM hatte im vergangenen Jahr bereits etwa 80 Prozent seines Börsenwertes eingebüßt. Den Kanadiern macht unter anderem der wachsende Konkurrenzdruck von Kassenschlagern wie dem iPhone von Apple zu schaffen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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