Entschlüsselungsgeräte für Bezahlfernsehen
SCM Microsystems gerät tiefer in rote Zahlen

Der deutsch-amerikanische Sicherheitsspezialist SCM Microsystems ist im zweiten Quartal tiefer in die Verlustzone geraten. Grund waren Sonderaufwendungen und ein erneutes Umsatzminus.

Reuters ISMANING. Der operative Verlust einschließlich Sonderaufwendungen betrage 4,2 Millionen Dollar nach einem Gewinn von einer Million Dollar im Vorjahr, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag mit. Ohne Sonderaufwendungen betrage der Fehlbetrag 1,8 Millionen Euro nach einem Gewinn von 2,4 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Unter dem Strich blieb ein Verlust einschließlich Sonderaufwendungen von 5,2 Millionen Dollar, ohne die Sonderposten von 2,4 Millionen Dollar.

Das Unternehmen, das bislang unter anderem Entschlüsselungsgeräte für das Bezahlfernsehen lieferte, hatte bereits im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben und für 2003 hohe Sonderbelastungen vor allem für Abschreibungen angekündigt.

Die Erlöse im Kerngeschäftsfeld Security seien im zweiten Quartal um 18 Prozent auf 19,3 Millionen Dollar gesunken, teilte SCM weiter mit. Ausgegliedert sei dabei die Sparte Digital Media und Video (DMV), die an das US-Unternehmen Pinnacle Systems verkauft wurde. Für das dritte Quartal rechne SCM mit erneut sinkenden Umsätzen zwischen 15 und 20 Millionen Dollar und einem operativen Fehlbetrag.

Das Unternehmen bekräftigte, die laufende Restrukturierung werde auch das Ergebnis im dritten und vierten Quartal beeinflussen.

Die SCM-Aktie gab zu Handelsbeginn um 1,7 Prozent auf 5,75 Euro nach. Der TecDax notierte nahezu unverändert.

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