Entwicklung des Kerngeschäfts: Samsung ist pessimistisch

Entwicklung des Kerngeschäfts
Samsung ist pessimistisch

Wegen eines schwachen Wachstums der Weltwirtschaft gibt der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung Electronics einen pessimistischen Ausblick auf die künftige Entwicklung seines Kerngeschäfts.

HB SEOUL. „Die Weltwirtschaft steht dieses Jahr vor einer Verlangsamung des Wachstums und die Binnennachfrage ist weiterhin schwach“, sagte Samsungs stellvertretender Chairmann Yun Jong Yong am Montag auf der Hauptversammlung des Unternehmens in Seoul. „Es gibt weiter große Risikofaktoren. Die Aussichten für unsere Kerngeschäftsfelder sind nicht gut.“

Indes bekräftigte Yun das Umsatzziel Samsungs von 58,7 Billionen Won (knapp 44 Mrd. €) für 2005 nach 57,6 Billionen Won im Vorjahr. Das Unternehmen werde sich anstrengen, den im vergangenen Jahr erzielten Reingewinn von 10,79 Billionen Won zu übertreffen. Analysten rechnen indes mit einem Ergebnisrückgang: Von Reuters befragte Experten sagen für 2005 im Schnitt einen Nettogewinn von 8,6 Billionen Won voraus.

Samsung stellt Elektronik aller Art von Computerchips über Flachbildschirme bis zu Mobiltelefonen her. Der Konzern ist der weltgrößte Produzent von Flüssigkristall-Bildschirmen (LCD). Analysten halten die Geschäftsaussichten von Samsung auch deshalb für unsicher, weil die Nachfrage nach teuren großen Flachbildschirmen für Fernseher die jüngsten Erwartungen verfehlt hat. Mitte Januar hatte Samsung eine Erholung der Preise für Flachbildschirme ab frühestens dem zweiten Quartal in Aussicht gestellt. Im Geschäft mit Mobiltelefonen konkurriert Samsung mit Nokia, Motorola und Siemens.

Das Unternehmen gab zudem bekannt, noch keine Entscheidung darüber getroffen zu haben, ob es an einer Kapitalerhöhung von 1,2 Mrd. Dollar seiner Beteiligung an der angeschlagenen Kreditkartenfirma Samsung Card teilnehmen wolle. Samsung hält derzeit 46,5 % der Anteile an dem Unternehmen.

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