Erholung in der Chipindustrie setzt langsam ein
Höhere Chippreise heben Hynix ins Plus

Der südkoreanische Chip-Hersteller Hynix Semiconductor hat dank höherer Preise für Speicherchips wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Infineon-Konkurrent blickt wieder mit Zuversicht in die Zukunft.

HB SEOUL. Der Netto-Gewinn habe im Vierteljahr bis Ende März 351,1 Milliarden Won (257,65 Millionen Euro) betragen nach einem Vorjahresverlust von 1,04 Billionen Won ein Jahr zuvor, teilte der weltweit drittgrößte Speicherchip-Produzent am Donnerstag mit. Der Umsatz des Infineon-Konkurrenten verdoppelte sich auf 1,3 Billionen Won.

Der Hynix-Konzern, der bereits mehrmals nur dank staatlich unterstützter Milliardenhilfen dem Bankrott entgangen ist, begründete die deutliche Ergebnisverbesserung mit einem kräftigen Anstieg der Preise für DRAM-Computer-Speicherchips. Diese waren im ersten Quartal im Zuge eines knapperen Angebots deutlich gestiegen, da viele Chip-Hersteller ihre Kapazitäten überwiegend für die Ausstattung von Kamera-Handys und Digitalkameras eingesetzt hatten.

Auch für die kommenden Monate erwartet Hynix wegen der allmählichen Belebung der Investitionsnachfrage weiter hohe Chip-Preise. Die Hynix-Zahlen belegen einmal mehr die begonnene Erholung der krisengeschüttelten Chip-Industrie. So hatte der weltgrößte Speicherchip-Hersteller Samsung Electronics unter anderem dank der höheren Chip-Preise seinen Quartalsgewinn auf ein Rekordniveau verdreifacht. Auch Infineon hat das abgelaufene Vierteljahr besser abgeschlossen als erwartet.

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