Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eingestellt
FJH mit noch stärkeren Verlusten

Das Münchner Softwarehaus hat seine Prognose deutlich verfehlt und einen starken Gewinneinbruch verzeichnet. Nach der Einstellung von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen Bilanzfälschung, will FJH ab sofort wieder gewohnte Ergebnisse erzielen.

HB MÜNCHEN. Die wochenlangen Querelen um eine angebliche Bilanzfälschung haben dem Münchner Beratungs- und Softwareunternehmen FJH deutlich zugesetzt und für 2003 einen stärkeren Gewinnrückgang als vermutet beschert. Bereits Anfang des Jahres hatte der Konzern seine Kunden und Aktionäre durch eine unerwartete Gewinnwarnung geschockt, und die Gewinnprognosen in einem weitern Schritt deutlich nach unten gesenkt.

"Nach erfolgreichen drei ersten Quartalen war das vierte Quartal von Sonderfaktoren geprägt, die das Gesamtergebnis maßgeblich beeinflussten“, teilte das auf Softwareprodukte für den Finanzsektor spezialisierte Unternehmen am Donnerstag in München mit. FJH nannte die anonyme Strafanzeige wegen angeblicher Bilanzfälschung, die Investitionszurückhaltung der Versicherer auf Grund ungeklärter steuerlicher Fragen sowie Schwierigkeiten bei zwei Projekten. Bis Ende des laufenden Jahres will die im TecDax gelistete Gesellschaft aber wieder die „gewohnte Ertragsstärke“ erreichen.

Die FJH-Aktionäre sollen mit 40 (2002: 70) Cent je Aktie für 2003 eine deutlich niedrigere Dividende erhalten - und auch das nur, weil die beiden Hauptgesellschafter des Unternehmens auf ihren Anteil an der Ausschüttung verzichten wollen.

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