Ersatzteilgeschäft
IBM erhält Großauftrag von BMW

Der Technologiekonzern IBM wird das weltweite Ersatzteilmanagement des Automobilherstellers BMW neu organisieren. Eine entsprechende Vereinbarung soll heute bekannt gegeben werden, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Das Auftragsvolumen soll im zweistelligen Millionenbereich liegen.

MÜNCHEN. IBM wird vor allem die Logistikprozesse der Münchener neu ausrichten. In einem ersten Schritt soll das zentrale BMW-Ersatzteillager in Dingolfing mit einem neuen Software-System ausgestattet werden. Danach sollen Italien, Österreich und die USA folgen, später wird das System das gesamte Ersatzteilgeschäft des Autokonzerns weltweit abwickeln. Ziel der Neuorganisation sei es, Geschwindigkeit und Effizienz der Ersatzteillogistik in den kommenden Jahren kräftig zu steigern.

Neben der Autofinanzierung ist für die Autohersteller in den vergangenen Jahren das Geschäft mit Originalersatzteilen zu einer der wichtigsten Erlösquellen geworden. Während der Preiswettbewerb im Neuwagengeschäft zunehmend auf die Margen drückt, verstärken die Autokonzerne ihre Bemühungen, das Ersatzteilgeschäft profitabler zu gestalten.

Vor allem der rasante Absatzzuwachs des bayerischen Autokonzerns macht eine Neuorganisation des Ersatzteilgeschäftes notwendig. Allein in den ersten neun Monaten verkaufte der Konzern 11,4 Prozent mehr Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce und wird im laufenden Geschäftsjahr erneut deutlich mehr als eine Million Autos absetzen. Damit hat sich der Absatz binnen einer Dekade verdoppelt. Bis 2008 sollen zwei neue Modellreihen für zusätzlichen Schub sorgen.

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