Erstes Quartal 2005
Kampf um DSL-Kunden drückt T-Online-Gewinn

Der größte europäische Internetanbieter T-Online hat im ersten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang verzeichnet.

HB DARMSTADT. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sank der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 117,7 Mill. Euro auf 96,6 Mill. Euro. Als Gründe gab T-Online höhere Vertriebs- und Werbekosten an.

In den ersten drei Monaten des Jahres seien 295 000 neue Kunden für den schnellen Internetzugang DSL gewonnen worden. Konzernweit sei die Zahl der DSL-Kunden damit auf 3,94 Mill. gestiegen. Die Gesamtzahl der angemeldeten Kunden sei auf 13,57 Mill gewachsen. Im Auslandsgeschäft konnte T-Online jedoch nur leicht auf 2,08 von 2,07 Millionen zulegen. Der Umsatz sei in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent auf 508,8 Mill. Euro gestiegen, hieß es.

T-Online informierte zugleich darüber, dass bisher keine Anfechungsklagen gegen die umstrittene Verschmelzung auf den Mutterkonzern Deutsche Telekom AG eingegangen sind. Die Telekom, die mehr als drei Viertel der Anteile hält, hat den verbliebenen Aktionären einen Aktienrückkauf oder einen Tausch gegen T-Aktien angeboten.

Die Kleinaktionäre halten das Umtauschverhältnis für ungünstig und den Barpreis für zu niedrig. Auf der T-Online-Hauptversammlung hatten mehrere Aktionäre Widerspruch gegen den Verschmelzungsbeschluss eingelegt, um sich die Möglichkeit von Anfechtungsklagen offen zu halten.

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