Erstes Quartal 2006
Funkwerk bleibt nur minimaler Gewinn

Der thüringische Telekommunikationstechnik-Hersteller Funkwerk hat wegen Verzögerungen bei großen Projekten im ersten Quartal nur noch einen minimalen Konzerngewinn ausgewiesen.

HB FRANKFURT. Der Spezialist für Kommunikations- und Überwachsungssysteme bezifferte das Plus am Donnerstag auf 0,2 Mill. Euro nach einem Nettogewinn von 1,4 Mill. in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Vor Zinsen und Steuern standen 0,4 (Vorjahr: 2,1) Mill. Euro zu Buche. Der Umsatz habe durch Verzögerungen bei Projekten mit gut 53 Mill. Euro stagniert.

Für 2006 gibt sich die Firma mit Sitz in Kölleda, die Unternehmen, Verkehrsbetriebe und Fahrzeuge mit ihrer Technik ausstattet, jedoch weiterhin zuversichtlich. Das erste Quartal sei traditionell das schwächste, in den kommenden Monaten werde mit klaren Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn gerechnet, hieß es.

Der Vorstand stützt seinen Optimismus vor allem auf gut gefüllte Auftragsbücher. Der Orderbestand habe Ende März 30 Prozent über Vorjahr gelegen, der Bestelleingang erhöhte sich den Angaben nach im ersten Quartal um ein Drittel auf fast 70 Mill. Euro. Bereits jetzt sei mehr als die Hälfte des Jahresumsatzes abgesichert, gab der Vorstand bekannt.

Bei einem Umsatz von 270 Mill. Euro will Funkwerk in diesem Jahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 22 Mill. Euro erwirtschaften. Im Vorjahr waren die Erlöse auf 242 Mill. Euro geschrumpft, das Ebit auf 17 Millionen. Die Aktionäre sollen aber eine unveränderte Dividende von 0,35 Euro je Anteilsschein erhalten.

Die im Prime Standard der Börse notierte Funkwerk-Aktie gab nach Veröffentlichung der Zahlen 2,5 Prozent auf 24,75 Euro nach.

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