Erstes Quartal 2007
Intel legt solide Zahlen vor

Nach der peinlichen Episode, bei der der viel kleinere Wettbewerber AMD den Chipriesen Intel technologisch überholte, warteten Analysten gespannt auf die Ergebnisse des ersten Quartals 2007. Die nach Börsenschluss veröffentlichten Ergebnisse rissen indessen keine Häuser ein.

je SANTA CLARA. Die Zahlen sollten zeigen, ob die massive Umstrukturierung des weltweit führenden Halbleiterkonzerns erfolgreich war und wie tief die Spuren des anhaltenden Preiskampfes mit AMD sein würden. Schon im Vorfeld machte Intel mit der Ankündigung zahlreicher neuer Produkte, darunter schnellere Prozessoren für Tischcomputer und Spielkonsolen sowie multifunktionale Chips für drahtlose Heimnetzwerke. Bereits im regulären Handel am Dienstag legte der Intel-Kurs zu, während AMD weiter nachgab.

Der Umsatz entsprach mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr auf 8,9 Mrd. Dollar den Erwartungen; der Gewinn lag zwar mit 1,6 Mrd. Dollar oder 27 Cents pro Aktie um 17 Prozent über dem Vorjahr, jedoch in erster Linie wegen der Umbuchung einer 300 Mill. Dollar-Steuerrückstellung. Intel konnte ihre Rohgewinnmarge von 49,6 auf 50,1 Prozent wieder leicht verbessern und erreichte die Ziele für den Personalabbau früher als geplant. Trotz gedämpfter Erwartungen für den Rest des Jahres legte der Kurs im nachbörslichen Handel weiter zu.

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