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Erstes Quartal: Axel Springer steigert Gewinn um 18 Prozent

Die Zeitungsauflagen sinken, doch den Springer-Konzern kümmert das wenig: Dank steigender digitaler Erlöse und einem brummenden Auslandsgeschäft hat der Verlag für das erste Quartal beachtliche Zahlen vorgelegt.

Von wegen Schieflage: Der Springer-Konzern zeigt sich gut aufgestellt. Quelle: dpa
Von wegen Schieflage: Der Springer-Konzern zeigt sich gut aufgestellt. Quelle: dpa

BerlinDer Medienkonzern Axel Springer ist dank des anhaltenden Wachstums seines digitalen Geschäfts sowie seiner Auslandsaktivitäten mit einem Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp sieben Prozent auf 126,9 Millionen Euro zu, wie das Berliner Verlagshaus am Mittwoch mitteilte.

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Der Netto-Überschuss stieg noch kräftiger um knapp 18 Prozent auf 73 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf fast 737 Millionen Euro. Erstmals lag der Anteil der Auslandserlöse am Konzernumsatz mit 31,1 Prozent über der Marke von 30 Prozent.

"Unsere digitalen und internationalen Aktivitäten werden nach einem dynamischen Jahresauftakt in den kommenden Monaten weiter an Gewicht gewinnen", sagte Springer-Chef Mathias Döpfner. Ein Rückgang bei den meisten inländischen Printmedien sei durch die Einbeziehung von Aktivitäten aus dem Joint-Venture mit dem Schweizer Verlag Ringier in Osteuropa mehr als wettgemacht worden.

Für das laufende Jahr peilt der "Bild"- und "Welt"-Herausgeber weiter einen Erlösanstieg im einstelligen Prozentbereich an. Beim Vorsteuerergebnis rechnet Springer mit einem Plus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. In dieser Prognose ist die zuletzt für rund 600 Millionen Euro erworbene französische Online-Immobilienseite Seloger.com enthalten.

Mit dem Gewinnanstieg startet Springer deutlich besser als deutsche Konkurrenten ins Jahr. Fernsehkonzernen wie der RTL Group sowie ProSiebenSat.1 hatte die Werbeflaute zu schaffen gemacht.

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