Erstmals seit 2000/01 schwarze Zahlen
Fujitsu kommt wieder auf Kurs

Japans größter Computer-Hersteller und Siemens-Partner hat im abgelaufenen Geschäftsjahr zum ersten Mal seit 2000/01 unter dem Strich wieder schwarze Zahlen geschrieben. Zudem übertraf der Ausblick auf das mit dem 1. April begonnene neue Jahr die Erwartungen an den Märkten.

HB TOKIO. Der Netto-Gewinn werde bis März 2005 um mehr als 40 % auf 70 Mrd. Yen (rund 545 Mill. €) wachsen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Von Reuters befragte Analysten hatten mit durchschnittlich 57 Mrd. Yen gerechnet. Fujitsu-Aktien legten im späten Tokioter Nachmittagshandel um knapp ein Prozent auf 744 Yen zu und lagen damit über dem Nikkei-Index, der ein Prozent nachgab.

Die Gewinne im abgelaufenen Jahr stützen sich auf eine robuste Nachfrage nach Chips und auf Erträge aus Pensionsfonds. Zugleich verzeichnete der Konzern einen starken Verkauf an Flachbildschirmen. Viele Verbraucher wechselten von ihren herkömmlichen Fernsehgeräten zu Geräten mit großen, flachen Bildschirmen. Fujitsu hält 50 % an Fujitsu Hitachi Plasma Display, dem weltgrößten Hersteller von Flachbildschirmen.

Im Geschäftsjahr bis zum 31. März summierte sich der Netto-Gewinn auf 49,7 Mrd. Yen, nach einem Netto-Verlust von 122 Mrd. Yen im vorausgegangenen Jahr. Das Ergebnis traf die Erwartungen an den Märkten. Fujitsu hatte seine Prognosen für das vergangene Geschäftsjahr vor weniger als einer Woche angehoben. Der operative Gewinn stieg um knapp 50 % auf 150,3 Mrd. Yen auf der Basis einer Umsatzsteigerung von 3,2 % auf 4,77 Billionen Yen.

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