Erwartungen trotz Gewinnrückgang übertroffen
„Sex and the City“ hilft Time Warner

Trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs hat der US-Medienkonzern Time Warner im vergangenen Quartal die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen.

HB NEW YORK. Vor allem der Kinofilm "Sex and the City" und die Werbeeinnahmen im Kabelgeschäft hätten sich positiv auf die Bilanz ausgewirkt, erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Dies habe Ergebnisrückgänge der Bereiche AOL und Verlage wettgemacht. Seine AOL-Internettochter will Time Warner bis Anfang kommenden Jahres in eine Internetverbindungs- und eine Werbesparte aufspalten.

Das Nettoergebnis fiel um 26 Prozent auf 792 Mill. Dollar oder 22 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte unter anderem der Verkauf der Beteiligung an dem Buchclub Bookspan an Bertelsmanndas Ergebnis nach oben getrieben. Ohne Sonderposten lag der Gewinn im abgelaufenen Quartal bei 24 Cent je Aktie und damit über den durchschnittlichen Schätzungen der Analysten von 23 Cent. Der Umsatz legte fünf Prozent auf 11,56 Mrd. Dollar zu, wie Time Warner weiter mitteilte.

Chief Executive Jeff Bewkes äußerte sich zufrieden über den Geschäftsverlauf des zweiten Quartals angesichts des "herausfordernden Marktumfelds" und bestätigte die Prognosen für das Gesamtjahr. "Wir sind auf dem Weg, unsere Ziele zu erreichen", sagte er. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn je Aktie zwischen 1,07 und 1,15 Dollar. Der Umsatz wird demnach voraussichtlich um neun Prozent zulegen. 2007 hatte Time Warners Umsatz bei knapp 16 Mrd. Dollar gelegen.

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