Es wird wieder geworben
Viacom überrascht Analysten

Der drittgrößte US-Medienkonzern Viacom hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr und damit die Analystenerwartungen übertroffen. Das Ergebnis sei vor allem auf einen 21-prozentigen Zuwachs bei den Werbeerlösen der Sender MTV und Nickelodeon sowie dem Erfolg der Fernsehshow „CSI“ zurückzuführen, teilte das in New York ansässige Unternehmen am Donnerstag mit.

HB NEW YORK. Der Reingewinn betrug in den ersten drei Monaten dieses Jahres 711 Mill. Dollar oder 41 Cent je Aktie nach 443 Mill. Dollar vor einem Jahr. Zu Viacom gehören unter anderem der TV-Sender CBS und die Paramount Studios.

Ohne eine Steuergutschrift betrug der Gewinn 570 Mill. Dollar oder 33 Cent je Aktie. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt mit einem Gewinn von 30 Cent gerechnet. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 6,77 Mrd. Dollar. Die Zahlen des US-Medienkonzerns signalisieren oft einen Trend für die gesamte Werbebranche: Rund die Hälfte seines Umsatzes erzielt Viacom mit Werbeeinnahmen und rund 70 %s seines Gewinns stammt aus diesem Bereich.

Das Unternehmen bestätigte zudem seinen Geschäftsausblick. Für das Gesamtjahr wird mit einem Umsatzwachstum von 5 bis 7 % gerechnet. Das Gewinnwachstum pro Aktie wird bei 13 bis 15 % erwartet.

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