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EU und USA einig über Prüferaufsicht

Die USA und die EU haben eine enge Zusammenarbeit sowie eine gegenseitige Anerkennung der Aufsichtssysteme für Wirtschaftsprüfer vereinbart. „Wir befinden auf der Zielgeraden“, sagte Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein nach erneuten Verhandlungen mit seinen amerikanischen Gegenspieler Bill McDonough.

jh BRÜSSEL. Der Präsident des nach dem Enron-Skandal geschaffenen Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB) erklärte, es werde kein formelles Abkommen geben, da angesichts der Komplexität des Themas immer wieder neue Fragen auftauchen werden, die vorab nicht geregelt werden könnten. Beide Seiten seien übereinkommen, bei bislang unbekannten Problemen pragmatische Lösungen zu suchen.

Grundlage der Übereinkunft ist der Vorschlag der EU-Kommission zur Revision der Regeln für Wirtschaftsprüfer in der EU, die Bolkestein vergangene Woche den Mitgliedstaaten zur Annahme vorgelegt hatte. Die überarbeitete achte Gesellschaftsrichtlinie sei die Basis für eine gute und effiziente Zusammenarbeit, so McDonough.

Der Richtlinienentwurf sieht den Aufbau eines Netzwerks der Aufsichtsbehörden der EU-Staaten vor. Zudem werden die Grundlagen für eine Kooperation mit Drittstaaten beschrieben. Diese sollen der PCAOB im Extremfall den Zugriff auf Dokumente von europäischen Unternehmen erlauben, die den Wirtschaftsprüfern vorliegen. Die EU-Finanzminister hatten derartige Zugriffsmöglichkeiten der Amerikaner vor einem Jahr noch rundweg abgelehnt.

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