EU-Wettbewerbshüter
Kartellverfahren gegen Qualcomm eingeleitet

Die EU-Kommission hat ein formelles Kartellverfahren gegen Qualcomm im Zusammenhang mit Lizenzkosten für die Übertragungstechnik UMTS eingeleitet. Dem US-Handyausrüster wird vorgeworfen, für Lizenzen in der Hochgeschwindigkeitstechnik im Mobilfunk zu viel Geld zu verlangen.

HB BRÜSSEL. Dieser Vorwurf soll nun in einer vertieften Untersuchung geklärt werden, teilte die Kommission in Brüssel am Montag mit. Die vertiefte Prüfung an sich gebe aber noch keinen Hinweis darauf, ob der Vorwurf berechtigt sei, erklärten die EU-Wettbewerbshüter.

Mehrere Unternehmen der Branche haben vor knapp zwei Jahren Beschwerde gegen Qualcomm eingereicht. Dazu gehören Nokia, Matsushita, NEC, Texas Instruments und Ericsson. Qualcomm wies die Anschuldigungen erneut zurück. Der Konzern erklärte, mit der Kommission zusammenzuarbeiten, um den Streit rasch beizulegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%