Europäisches PC-Geschäft
NEC vor Verkauf der Marke Packard Bell

Der größte japanische PC-Hersteller NEC zieht sich voraussichtlich teilweise aus dem Verbrauchergeschäft in Europa zurück. Die Marke Packard Bell soll verkauft werden.

HB TOKIO. Der Elektrokonzern räumte am Mittwoch Gespräche über den Verkauf des PC-Bereich der Marke Packard Bell in Europa ein, ohne den künftigen Käufer oder einen Preis zu nennen. Die europäische NEC-Sparte für Server und Firmencomputer sei davon nicht betroffen. Einem japanischen Zeitungsbericht zufolge verhandelt NEC mit dem Mitgründer des Billig-Computerherstellers eMachines, der von Gateway übernommen worden ist. Der Preis für Packard Bell dürfte unter 87 Mill. Dollar liegen, heißt es in dem Artikel des Finanzblatts „Nihon Keizai“. Packard Bell hat im vergangenen Jahr rund 113 Mill. Dollar umgesetzt und schreibt seit Jahren rote Zahlen.

Während NEC in Japan mit einem Marktanteil von 20 Prozent der Primus der PC-Branche ist, gelang es dem Unternehmen nicht, seine Stellung in Übersee auszubauen. Mit einem Weltmarktanteil von 2,8 Prozent ist NEC der Marktforschungsfirma Gartner zufolge der siebtgrößte PC-Hersteller der Welt.

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