Europäisches System soll GPS Konkurrenz machen
Eutelsat bietet nicht mehr für Galileo mit

Der europäische Satellitenbetreiber Eutelsat hat sich am Mittwoch internen Angaben zufolge aus dem Bieterprozess für das milliardenschwere europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo zurückgezogen. Die Auftragsvergabe wird für Dezember nächsten Jahres erwartet.

HB PARIS. Der europäische Satellitenbetreiber Eutelsat bietet nach Firmenangaben nicht mehr für das milliardenschwere europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo mit. Der Rückzug wurde am Mittwoch bekannt.

Dagegen teilte ein Konsortium um die britische Inmarsat, dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS und die französische Thales mit, es habe ein Gebot für das mit dem US-Navigationssystem GPS konkurrierende System abgegeben. Ein weiteres Gebot wird im Laufe des Tages noch von dem Konsortium um den französischen Industriekonzern Alcatel, die französische Vinci und den italienischen Finmeccanica erwartet. Die Auftragsvergabe wird für Dezember nächsten Jahres erwartet.

Die EU verspricht sich von Galileo einen Innovationsschub, bis zu 100.000 Arbeitsplätze und eine bessere Position gegenüber den USA. Die Kommission erwartet, dass sich über das Netz aus 30 Satelliten Dienstleistungen im Wert von neun Milliarden Euro jährlich abwickeln lassen.

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