Europaweite Kürzungen
HP streicht in Deutschland 1500 Stellen

Die europaweiten Stellenstreichungen des US-Computerkonzern HP treffen die deutschen Niederlassungen hart: Ein Viertel der 6000 Stellen sollen in Deutschland wegfallen.

HB BÖBLINGEN. Betroffen seien alle wichtigen Bereiche des Unternehmens, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag in Böblingen bei Stuttgart. Die Verhandlungen mit den Gewerkschaften hätten inzwischen begonnen. Bis Ende 2006 solle der Kürzungsplan umgesetzt sein. Hewlett-Packard beschäftigt in Deutschland 9000 Mitarbeiter, die meisten von ihnen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Am Montag hatte HP bekannt gegeben, in Europa 6000 Stellen zu streichen, davon mehr als die Hälfte in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Die Streichungen sind Teil des im Juli von HP-Chef Mark Hurd verkündeten Abbaus von rund 14 500 Stellen, was etwa zehn Prozent der Arbeitsplätze weltweit entspricht. HP will damit jährlich rund 1,9 Milliarden Dollar einsparen. Die Pläne bedeuten den tiefsten Einschnitt seit der Streichung tausender Jobs nach der Übernahme des Konkurrenten Compaq im Mai 2002.

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