Expansion in China
Internetgigant Baidu steigt bei Uber ein

Es ist ein Zeichen großer Ambitionen: Der umstrittene Fahrdienst Uber gewinnt den chinesischen Internetgiganten Baidu als Investor. Mit weiteren 600 Millionen Dollar Kapital will das Start-up in Asien expandieren.
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Der chinesische Onlinekonzern Baidu investiert in den umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber. Das gab der größte chinesische Suchmaschinen-Betreiber am Mittwoch in Peking bekannt.

Uber soll Geld und Zugang zu den Online-Diensten von Baidu bekommen, und etwa das Kartenprogramm von Baidu oder den Suchdienst in seine Programme integrieren dürfen. Baidu machte keine Angaben zur Höhe der Investitionen. Chinesische Medien bezifferten den Deal mit 600 Millionen US-Dollar.

Das von Google und Goldman Sachs unterstützte Start-up hatte erst Anfang Dezember über eine neue Finanzierungsrunde 1,2 Milliarden Dollar frisches Geld von Investoren bekommen und war dabei auf 40 Milliarden Dollar taxiert worden. Das Unternehmen hatte weitere Finanzierungsrunden angekündigt. Es will weiter expandieren, vor allem in der Asien-Pazifik-Region.

Die 2009 in San Francisco in den USA gegründete Firma wächst im großen Stil. Sie ist nach eigenen Angaben bereits in 250 Städten aktiv – neun davon in China. Der Service Uber-Pop vermittelt Fahrgäste per Smartphone-App an private Fahrer, die für eine Fahrt in der Regel deutlich weniger verlangen als Taxis. Damit stößt das Unternehmen vielerorts auf Widerstände. In mehreren Ländern ist es Uber inzwischen ganz oder teilweise verboten, seine Dienste anzubieten – auch in deutschen Städten. Das Unternehmen argumentiert, Uber-Pop sei keine Variante des klassischen Taxi-Gewerbes, sondern eine neue Form von Dienstleistung, bei der Autobesitzer quasi nebenbei Transportwünsche erfüllen und dafür etwas Geld verlangen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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