Expansion in Tschechien und Rumänien
Vodafone kauft in Osteuropa zu

Für rund 3,5 Milliarden Dollar in bar erwirbt der britische Mobilfunkonzern Vodafone Beteiligungen in Osteuropa. Vodafone teilte am Dienstag mit, das Unternehmen übernehme die Kontrolle beim führenden rumänischen Mobilfunker Mobifon und der tschechischen Gruppe Oskar Mobil.

HB LONDON. Der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkkonzern übernimmt auch die Schulden der beiden Firmen, so dass sich der Gesamtwert der Transaktionen auf rund 4,4 Milliarden Dollar beläuft. Vodafone kauft die Beteiligungen von der in Kanada ansässigen Holding-Gesellschaft Telesystem International Wireless. Vodafone zufolge unterstützt TIW das Angebot der Briten. Konzernchef Arun Sarin kündigte an, die Zukäufe in Osteuropa änderten nichts an den geplanten Aktienrückkäufen von Vodafone.

An der rumänischen Mobifon hielt Vodafone zuletzt rund 20 Prozent, nun sollen die restlichen Anteile erworben werden. Der rumänische Mobilfunkmarkt hat nach wie vor ein großes Wachstumspotenzial. Bislang haben nur 47 Prozent aller Rumänen ein Handy. Mobifon hat einen Marktanteil von rund 48 Prozent.

An der tschechischen Oskar Mobil erwirbt Vodafone mit einem Schlag 100 Prozent. Analysten gehen nicht davon aus, dass es für die kleine tschechische Gruppe weitere Interessenten gibt. Oskar Mobil als drittgrößter Mobilfunkanbieter des Landes hatte zuletzt nur einen Marktanteil von 17 Prozent. Vodafone ist auch in Polen und Ungarn mit Beteiligungen engagiert.

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