Expansion nach Südosteuropa
Deutsche Telekom und Griechenland einigen sich über OTE

Die Deutsche Telekom und die griechische Regierung haben sich auf die Konditionen der Beteiligung des deutschen Telekommunikationskonzerns an Hellenic Telecom (OTE) geeinigt.

HB ATHEN. Der griechische Finanzminister George Alogoskoufis sagte am Mittwoch zu Journalisten, es gebe eine Übereinkunft. "Wir haben das Dokument bewilligt." Bei der Telekom hieß es nur, die positiven Signale der griechischen Regierung würden begrüßt.

Die Telekom stärkt mit dem Einstieg in Griechenland ihr Geschäft in Südosteuropa. OTE ist auch in Rumänien, Serbien und Bulgarien aktiv. Der Bonner Konzern erzielt mittlerweile mehr als die Hälfte der Erlöse außerhalb des stagnierenden deutschen Markts. Konzernchef René Obermann will das Wachstum besonders im Mobilfunk vorantreiben. Mit dem Einstieg in Griechenland wagt sich der seit eineinhalb Jahren amtierende Vorstandschef erstmals in einen neuen Markt vor.

Die Telekom will von der griechischen Regierung nicht nur Anteile an der OTE übernehmen, sie fordert auch die Kontrolle über das Management über das Unternehmen gibt, die ihr erlaubt, OTE in der eigenen Bilanz voll zu berücksichtigen. Griechenland hält 28 Prozent der OTE-Aktien.

An die Einigung mit dem Staat hatte die Telekom auch die Übernahme von knapp 20 Prozent an OTE für 2,5 Mrd. Euro geknüpft, die der Investor Marfin Investment hält. Für dieses Paket zahlt sie 26 Euro je Aktie. Die Telekom hatte aber deutlich gemacht, dass der Preis nicht automatisch für mögliche künftige Anteilszukäufe gelte. Die Telekom hatte zudem betont, dass sie nicht an einer Komplettübernahme von OTE interessiert sei. Ein Angebot an die übrigen Aktionäre müsste der Konzern bei einer Beteiligung von 33 Prozent unterbreiten.

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