Facebook Algorithmus soll Schluss mit „Clickbait“ machen

„Was als nächstes geschah, ist unglaublich“: Mit reißerischen Überschriften locken viele Webseiten die Facebook-Nutzer. Ein neuer Algorithmus des Netzwerks soll solche „Clickbait“-Posts jetzt aussortieren.
Nutzer sollen künftig weniger „Clickbait“ angezeigt bekommen. Quelle: dpa
Facebook

Nutzer sollen künftig weniger „Clickbait“ angezeigt bekommen.

(Foto: dpa)

San FranciscoNutzer von Facebook sollen in dem sozialen Netzwerk künftig weniger reißerische „Clickbait“-Überschriften sehen. Ein neuer Algorithmus solle dafür sorgen, dass solche übertriebenen Textaufmachungen nicht mehr so oft auftauchen, erklärte Facebook am Donnerstag. Viele Nutzer wünschten sich einen solchen Schritt.

Als „Clickbait“, zu Deutsch „Klickköder“, werden Artikelanreißer bezeichnet, die übertrieben formuliert sind und absichtlich wichtige Informationen auslassen, um so potenzielle Leser anzulocken. Eine gängige Formulierung ist dabei etwa: „Was als nächstes geschah, ist unglaublich“. Die eigentlichen Geschichten sind dann oftmals nicht so spannend wie suggeriert.

Für den Kampf gegen „Clickbait“ werteten Facebook-Mitarbeiter nach Unternehmensangaben mehrere tausend Überschriften aus. Das Netzwerk mit rund 1,7 Milliarden Nutzern hatte sich schon zuvor gegen diese Art der Artikelaufmachung positioniert. Facbeook-Posts, bei denen Nutzer nach dem Klicken nur sehr kurz auf der jeweiligen Internetseite blieben, wurden verstärkt herausgefiltert.

So arbeitet man in der Facebook-Zentrale
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  • afp
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