Facebook mit Milliardengewinn: Unterwegs zur Startseite des Internets

Facebook mit Milliardengewinn
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Facebook fährt wie erwartet Rekordzahlen ein. Das Netzwerk profitiert wie kaum eine andere Firma von der mobilen Revolution – und baut den Vorsprung weiter aus. Dazu gehören auch Pläne mit Zukäufen.

San FranciscoPolitisch mag Facebook wegen seines laschen Vorgehens gegen Hass-Kommentare unter Druck geraten. Wirtschaftlich steht das Netzwerk dagegen stärker da denn je.

Der frisch aus dem Vaterschaftsurlaub zurückgekehrte Mark Zuckerberg konnte gleich am zweiten Arbeitstag neue Rekorde verkünden. Der Umsatz von Facebook stieg im vergangenen Quartal um satte 52 Prozent. Der Aktienkurs schoss nachbörslich um 6 Prozent in die Höhe.

Der Erfolg kommt nicht unerwartet: Kaum ein Unternehmen hat sich besser auf den mobilen Wandel eingestellt als Facebook. Spots und Anzeigen auf Smartphone und Co. bestreiten inzwischen 80 Prozent der Werbeeinnahmen. Die mobilen Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 69 Prozent, auch dank höherer Preise.

Das zahlt auf den Gesamtumsatz ein, der mit 5,84 Milliarden Dollar die Erwartungen der Analysten übertraf. Die Gewinne kletterten von 700 Millionen Dollar auf 1,56 Milliarden Dollar.

Auch die Reichweite konnte Facebook um 14 Prozent vergrößern; das Netzwerk umfasst nun 1,59 Milliarden Fans. Damit der Trend anhält, entwickelt Zuckerberg sukzessive neue Kanäle weiter.

Laut Angaben des Unternehmens schauen die Facebook-Mitglieder inzwischen 100 Millionen Stunden Video-Inhalte an, unterdessen experimentiert Facebook mit neuen Werbeformaten und Platzierungen in der Timeline. Geschäftsführerin Sheryl Sandberg sieht denn auch bei den Bewegtbildern die größten Wachstumschancen für die Firma.

Besonders stark bewirbt das Management derzeit Instagram, das inzwischen schneller wächst als das vier Jahre ältere Twitter. 98 der 100 wichtigsten Facebook-Werbekunden seien im Bildernetzwerk vertreten, erklärte Sandberg im auf die Präsentation folgenden Telefonat mit Investoren. Bei Instagram können Kunden neben Werbefotos inzwischen auch 30 Sekunden lange Videos veröffentlichen.

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Facebooks Pläne mit Instagram und WhatsApp

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