Fachverlagsriese optimistisch für Wirtschaftssparte
Reed Elsevier erwartet Aufschwung

Der weltgrößte Fachverlag, Reed Elsevier, erwartet eine Erholung des seit drei Jahren rückläufigen Marktes für Wirtschaftspublikationen. „Wir sehen Signale für einen Aufschwung, wenn auch nicht überall gleichermaßen“, sagte CEO Crispin Davis.

hps/Bloomberg. DÜSSELDORF. Während Großbritannien und die USA die Motoren der Erholung sind, befänden sich die Niederlande und Deutschland am „unteren Ende“. Der Wissenschaftsriese erzielt rund ein Viertel seines Umsatz mit Wirtschaftspublikationen und Fachmessen.

Auch der konkurrierende Fachverlagskonzern Springer Science + Business Media (Vogel, Gabler, Ärzte- Zeitung) gab zuletzt einen optimistischen Ausblick. „2004 werden wir eine Umsatzrendite von mehr als 15 Prozent erzielen“, kündigt CEO Derk Haank an. Springer erzielte 2003 einen Umsatz von 833 Mill.Euro.

Reed Elsevier musste im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang um 3,5 Prozent auf 2,26 Mrd. Pfund hinnehmen. Als Grund nannte der Konzern die Dollarschwäche. Allerdings konnte das Unternehmen dank seines Sparkurses den Nettogewinn um 14 Prozent auf 111 Mill. Pfund (168 Mill. Euro) steigern.

„Das ist ein recht gutes Ergebnis, auch wenn die Verbesserung unter dem Strich hauptsächlich an Dingen lag, die nicht direkt mit ihrem Tagesgeschäft zu tun haben, wie beispielsweise der Steuersatz“, sagt Gert Potvlieghe, Analyst bei Petercam. Allerdings empfiehlt er die Aktie zum Verkauf. In den letzten beiden Jahren hat Reed Elsevier auf Grund der schwachen Werbekonjunktur die Zahl der Mitarbeiter um 2500 auf derzeit 35 000 verringert.

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