Fernseher

Sharp leidet unter sinkender Nachfrage

Der Fernsehhersteller Sharp hat seine Gewinnprognose gesenkt. Das Geschäft mit LCD-Bildschirmen schwächelt. Auch der Höhenflug des Yen macht Sharp zu schaffen.
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Sharp setzt nicht nur auf Fernseher. Quelle: Reuters

Sharp setzt nicht nur auf Fernseher.

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HB TOKIO. Trotz florierender Geschäfte im ersten Halbjahr hat der japanische Elektronikkonzern Sharp seine Gewinnprognose gekappt. Als Grund nannte der Hersteller von "Aquos"-LCD-Fernsehern am Donnerstag eine schleppende Nachfrage nach Flüssigkristallbildschirmen. Zudem dürfte der Preiskampf bei diesen LCDs im zweiten Halbjahr anhalten. Daher schraubte der Sony-Rivale seine Gewinnprognose für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr um ein Viertel herunter.

In den ersten sechs Monaten von April bis September steigerte das Unternehmen seinen operativen Gewinn allerdings kräftiger als am Markt erwartet auf umgerechnet 387 Millionen Euro (43,5 Milliarden Yen) von einem minimalen Plus von 14 Millionen Euro (1,6 Milliarden Yen) vor einem Jahr. Sharp und den anderen exportorientierten Elektronikkonzernen in Japan setzt auch der jüngste Höhenflug des Yen zu, der ihre Waren im Ausland verteuerte Bei Sharp macht das internationale Geschäft 50 Prozent des Umsatzes aus. Der Yen war kürzlich zum Dollar auf den höchsten Stand seit 15 Jahren gestiegen.

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