Fernsehindustrie
Schluss mit lustig bei Disney

Der Fernsehsparte des Disney-Konzerns ist das Lachen vergangen. Die Wirtschaftskrise trifft auch die Unterhaltungsbranche. Folge: Sechs Prozent der Jobs sollen abgebaut werden.

HB LOS ANGELES. Angesichts der Wirtschaftskrise in den USA will die Fernsehsparte des Disney-Konzerns seine Belegschaft um rund sechs Prozent verringern. Insgesamt würden 400 der knapp 7 000 Arbeitsplätze gestrichen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Los Angeles mit. 200 Beschäftigte würden direkt entlassen, weitere 200 Stellen würden nicht wiederbesetzt.

Von den Kürzungen werden den Angaben zufolge alle Abteilungen der Firma erfasst, die nach eigener Darstellung die Folgen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise immer stärker zu spüren bekommt. Am kommenden Dienstag will Disney seine Geschäftszahlen für die letzten drei Monate des Jahres 2008 vorlegen. Dieser Zeitraum entspricht dem ersten Quartal des Geschäftsjahres von Disney.

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