Fernsehsender
Pro Sieben sieht Schwächephase überwunden

Der Fernsehsender ProSieben ist nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr wieder zuversichtlicher. Nach einem zweistelligen Rückgang 2005 hätten sich die Werbeumsätze im Frühjahr wieder erholt.

HB MÜNCHEN. Senderchef Andreas Bartl sagte dem „Spiegel“: „ProSieben hat im vergangenen Jahr nachhaltig geschwächelt. Da war das Vertrauen bei den Werbetreibenden im ersten Quartal natürlich nicht so groß wie gewohnt.“

Nach Angaben des „Spiegel“ wiesen die Werbeumsätze im vergangenen Jahr ein Minus von zehn Prozent auf. Bartl versicherte, dass es nun wieder aufwärts gehe. „Die gute Nachricht ist: Unsere Sofortmaßnahmen greifen. Die Umsätze im April lagen über dem Vorjahr, der Mai sieht gut aus - und auch die Marktanteile sind die besten seit zehn Monaten.“

Der 42-Jährige Bartl war im Dezember 2005 Dejan Jocic als Chef des Senders gefolgt. Zuvor hatte er die Geschäfte des ebenfalls zum TV-Konzern Pro Sieben Sat.1 gehörenden Senders Kabel1 geleitet. Im vergangenen Jahr blieb zwar Pro Sieben der ertragsstärkste Kanal der Gruppe, allerdings konnte Sat.1 mächtig aufholen. Den Vorsteuergewinn steigerte Sat.1 um rund 80 Prozent auf 161 Millionen Euro. ProSieben fiel dagegen leicht auf 167 Millionen Euro zurück.

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