Festnetzpreise eingefroren
Spanien drückt Telefonica-Aktie ins Minus

Spaniens Regulierungsbehörde hat die Festnetzpreise von Telefonica eingefroren und die Aktien des Telekomkonzerns damit ins Minus gedrückt. Bereits vor einigen Wochen hatte die EU-Kommission das Unternehmen abgestraft. Analysten ziehen daraus ihre eigenen Schlüsse.

HB MADRID. Weder die Monats- noch die einmalige Anschlussgebühr dürften ab 2009 erhöht werden, teilten die Regulierer am Freitag mit. Zwar machen die Einnahmen aus den Monatsgebühren beim einstigen Monopolisten nur fünf Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Analysten erklären jedoch, der Schritt könne ein Zeichen für eine grundsätzlich härtere Haltung der Behörden gegenüber Telefonica sein. Der Konzern wurde erst vor einigen Wochen von der EU-Kommission zu einer Strafe verdonnert, weil Telefonica die Marktstellung bei DSL-Anschlüssen missbraucht haben soll.

Ein Telefonica-Sprecher war am Freitag zunächst nicht zu erreichen. Die Aktie fiel im Verlauf um 0,18 Prozent, nachdem sie vor der Ankündigung positiv tendiert hatte.

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