Filmfinanzierer
“Basic Instinct 2“ war für IM kein Gewinn

Wegen des Misserfolgs von „Basic Instinct 2“ hat der Filmfinanzierer IM Internationalmedia im ersten Quartal 2006 nur noch knapp schwarze Zahlen geschrieben.

HB FRANKFURT. Nach Steuern sei in den ersten drei Monaten ein Gewinn von 0,5 (Vorjahr: 1,5) Mill. Euro angefallen, teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit. Grund für den Rückgang sei, dass das Einspielergebnis des Films mit Sharon Stone hinter den Erwartungen zurück geblieben sei. Der Umsatz kletterte wegen des Starts des Films allerdings auf 35,5 Mill. Euro von 8,1 Mill. im Vorjahreszeitraum, in dem kein Film ausgeliefert wurde.

Erfolgreich entwickelt sich laut der Firma die Camping-Komödie „RV“ mit Robin Williams, die am Start-Wochenende im April auf Platz Eins der US-Kinocharts landete. Internationalmedia finanziert vor allem Hollywood-Spielfilme, verbucht Umsätze bei bestimmten Produktionsabschnitten und ist an den Einspielerlösen beteiligt. In dem stark schwankenden Filmgeschäft kämpfte das Unternehmen in der Vergangenheit mit einer angespannenten Finanzlage. Über Kredite, eine Wandelanleihe und eine Kapitalerhöhung holte sich die Firma 2005 aber frisches Geld in die Kasse. Die Eigenkapitalquote sank bis Ende März auf 23,5 Prozent von 24,1 Prozent zum Ende des Jahres 2005. Der Kassenbestand, der vor allem für neue Produktionen reserviert ist, ging auf 36 (Ende 2005: 40,1) Mill. Euro zurück.

Im vergangenen Jahr hatte IM Internationalmedia vor allem dank der Senkung der Verwaltungskosten unter dem Strich 2,6 Mill. Euro Gewinn gemacht, nachdem 2004 noch ein Verlust von 22,7 Mill. Euro angefallen war.

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