Filmverleiher will wachsen
Senator will Fernsehprogramme produzieren

Der Filmverleiher Senator Entertainment will künftig auch Fernsehprogramme produzieren. Das Unternehmen war nur knapp der Insolvenz entkommen und sieht sich nun auf Erholungskurs.

HB BERLIN. „Wir wollen unsere Zukunft auf eine breitere Basis stellen. (...) Dafür werden wir voraussichtlich im Herbst eine etablierte TV-Produktionsfirma erwerben“, sagte Senator-Vorstandschef Helge Sasse der „Berliner Morgenpost“ (Sonntagausgabe). Verhandlungen seien schon fortgeschritten. Erfolgreiche Kinofilme könnten dann als Fernsehserien fortgesetzt werden.

Binnen fünf Jahren könne Senator einen Umsatz von 100 bis 150 Millionen Euro und eine Rendite von 13 bis 15 Prozent erreichen, sagte Sasse der Zeitung. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei 15,4 Millionen Euro, der operative Verlust (Ebit) bei 6,7 Millionen Euro. Das Fernsehgeschäft solle künftig 30 Prozent vom Umsatz ausmachen, der Filmverleih 35 bis 40 Prozent, sagte Sasse.

Der Medienanwalt Sasse und der Filmproduzent Marco Weber hatten Senator der Deutschen Bank abgekauft, die das Unternehmen nach der Anmeldung der Insolvenz saniert hatte. Kürzlich hatte Senator mit Telepool einen Vertrag über den Vertrieb ihrer Filmbibliothek abgeschlossen.

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